EXCURSIONS Excursions A la découverte du charme des petites villes suisses. H. Robert von der Mühll / Willy Zeller Zofingue, Ringier, p. 24-25, avec un plan. in: Monde et voyages: LA SUISSE. Paris, Librairie Larousse, 1965, p. 142 Le Jura est tout en oppositions: rude comme ses bûcherons, joyeux comme ses vignerons, minutieux comme ses horlogers. Et voici encore un sujet de surprise: dans une région aux ressources modestes, à 1000 mètres d'altitude ou presque, au creux d'une vallée, trouver La Chaux-de-Fonds, cette capitale mondiale de l'horlogerie depuis quatre siècles. Autre étonnement encore: contraste de "vals" et de "cluses" tantôt industrialisés et tantôt pastoraux; juxtaposition du passé et du présent, comme à Sainte-Ursanne (sic), bourgade chère aux artistes, avec ses portes fortifiées, ses fontaines, ses toits aigus, son pont sur le Doubs, ses auberges; saut du Doubs, source de l'Orbe - une résurgence des eaux du lac Brenet -, lac de Joux, autant d'invitations inopinées au canotage, à la pêche, au camping, à l'équitation, à la villégiature gastronomique, car le réseau hôtelier, simple mais actif, propose tout cela. ... Pour nos visiteurs de langue allemande Ausflüge zu den 56 schönsten Städtchen unseres Landes Willy Zeller Zofingen, Ringier & Co. AG., S. 88-89, 1 Plan. in: Peregrin, Ger. Faszinierende Schweiz auf Wanderwegen durch Natur und Kultur Derendingen, Habegger, 1991, S. 178-180 (extraits) Wandern im Jura lohnt sich zu jeder Jahrszeit. Im Herbst sind die blauen Berge besonders schön. Von St-Ursanne nach Delémont St-Ursanne... Wanderer, sei gewarnt. Wer über die alte Brücke geht, vorbei am mahnenden Nepomuk, wer durch die alten Tore geht, wird dem Zauber des Städtchens erliegen. Ebenmass und Harmonie werden ihn verzücken. Er wird durch die alten Gassen gehen, vorbei an den Häusern mit wohlgeformten Fassaden, wird hinaufgehen zur Collégiale, wird sich versenken in Gotik und Romanik, wird stille Einkehr halten, wird durch den Kreuzgang wandeln, wird ausruhen unter den Platanen am Platz und seine Augen ruhen lassen auf so viel baulicher Schönheit, wird seinen Durst stillen am Brunnen, in dem sich Fische tummeln aus dem nahen Fluss, wird eintreten in gastliche Häuser, zu Forellenschmaus und Wein, wird nicht mehr aus den Mauern der mittelalterlichen Schönen finden, wird sich und seine Zieler vergessen... Wanderer, sei gewarnt. Komm mit, verlass die Tenne und die Kelter, Es schwelt ein bittrer Duft in Herbstessüsse, Lass rauschen durch das welke Laub die Füsse, Es rinnt das Stundenglas, die Welt wird älter. So beginnt Hans Leifhelm sein Gedicht "Herbstlicher Ruf". Komm mit.. und wenn Du auch nicht in der Tenne stehst und auch nicht an der Kelter, komm mit ! Lass Dei- nen Alltagskram, lass Deine Sorgen. Steig zu, lass Dich entführen in die blauen Berge, hinein ins alte Städtchen am sanften Lauf des Doubs, hinauf auf die Jura- höhen, hinein in den Herbst... In Herbstessüsse schwelt ein bittrer Duft, Der Sommer geht, das Alte muss verderben, Sieh wie die Ähren und die Wipfel sterben, Versehrend haucht die Kühle durch die Luft. Komm mit. Steig mit uns hinauf durch die bunten Wälder, geh mit uns über die späten Weiden, wo der Blick sich weitet über Höhenzüge und Täler unter stahl- blauem Herbsthimmel. Klettere über Mauern und Gehege, wo das Vieh den letzten Auslauf, das letzte Grün des Jahres geniesst. Schreite mit uns durch lichte Wälder von Tannen und Buchen, Ahorn und Erle... |